Für Vereine, Parteien und Verbände
Wahlzettel drucken. Ergebnisse zeigen. Wahlgänge sauber führen.
Votura unterstützt vereins- und parteiinterne Wahlen auf Mitgliederversammlungen: Es erstellt die Stimmzettel, druckt sie auf einem Thermodrucker und zeigt dem Saal auf Monitor oder Beamer, worüber gerade abgestimmt wird — und wie das Ergebnis lautet.
Installer, portable Fassung und ZIP-Archiv · Windows 10/11

Wofür Votura gedacht ist
Dafür
- Wahlen und Abstimmungen innerhalb von Vereinen, Parteien, Verbänden und Gliederungen — Vorstandswahlen, Delegiertenwahlen, Satzungsänderungen, Anträge
- Versammlungen im privaten und ehrenamtlichen Umfeld, bei denen ordentlich und nachvollziehbar gewählt werden soll
- Erstellung und Druck der Stimmzettel sowie Anzeige des Ablaufs und der Ergebnisse auf Monitor oder Beamer
Dafür nicht
- Keine staatlichen Wahlen. Für Bundestags-, Landtags-, Kommunal- oder Europawahlen ist Votura weder gedacht noch zugelassen.
- Keine elektronische Stimmabgabe. Es wird nicht am Bildschirm gewählt und nicht automatisch ausgezählt.
- Kein Ersatz für Satzung und Wahlordnung. Was zulässig ist, entscheidet Ihr Regelwerk — die Anwendung setzt es lediglich um.
Papier statt Elektronik
Eine Wahl muss nachvollziehbar bleiben, auch wenn der Rechner ausfällt. Deshalb übernimmt Votura die Organisation — und nicht die Stimmabgabe.
Die Stimme bleibt auf Papier
Votura ist kein elektronisches Wahlsystem. Gewählt wird auf einem anonymen Stimmzettel, ausgezählt wird von Menschen. Die Anwendung kennt Wahlgang, Bewerber, Stückzahlen und Ergebnis — nicht, wer welchen Zettel ausgefüllt hat.
Keine Verbindung zwischen Wähler und Zettel
Es existiert keine Datenstruktur, die eine Person mit einem Stimmzettel verknüpft. Ausgabe, Ersatz und Rücknahme werden ausschließlich als Mengen dokumentiert. Alle Zettel eines Wahlgangs sind identisch — keine Seriennummern, keine Codes.
Vollständig offline
Keine Cloud, keine Telemetrie, keine nachgeladenen Schriften. Die Anwendung läuft auf einem Rechner im Saal, die Daten liegen dort. Selbst der Hinweis auf neue Fassungen ist ab Werk abgeschaltet.
Der Ablauf einer Versammlung
Sechs Schritte, die sich nicht überspringen lassen. Die Anzeige für den Saal folgt ihnen automatisch; Ergebnisse erscheinen dort erst nach ausdrücklicher Bestätigung.
Vorbereiten
Veranstaltung anlegen, Tagesordnung pflegen, Wahlgänge vorab einrichten und frei sortieren.
Bewerber erfassen
Namen eintragen oder einfügen, sortieren, nummerieren. Vor der Freigabe wird die Liste geschlossen.
Freigeben
Druckvorschau prüfen, Prüfliste bestätigen. Die Freigabe schreibt eine Fassung mit SHA-256-Prüfsumme fest.
Stimmzettel auf dem Thermodrucker — mit Stückzahlkontrolle, Testdruck und Protokoll je Auftrag.
Auszählen
Ergebnis je Verfahren erfassen, Stimmzettelbilanz abgleichen, Plausibilität prüfen.
Anzeigen
Ergebnis auf Monitor oder Beamer — erst nach ausdrücklicher Feststellung durch die Wahlleitung.
Stimmzettel aus dem Bondrucker
Kein Layoutprogramm, kein Copyshop, keine Vorlagen in Word: Votura setzt den Stimmzettel selbst und schickt ihn an einen handelsüblichen Thermo-Bondrucker, wie er an jeder Kasse steht. Namen eintragen, Vorschau prüfen, freigeben, Stückzahl eingeben — der Rest läuft von der Rolle.
- Sekunden statt Stunden: 150 Zettel für einen Wahlgang entstehen in wenigen Minuten — auch noch im Saal, wenn kurzfristig ein Bewerber dazukommt.
- Alle Zettel gleich: Sie tragen dieselbe Wahlgangkennung und keinerlei Einzelnummer — der Zettel bleibt anonym.
- Einzeln abgeschnitten: Der Cutter trennt jeden Zettel; gezählt wird, was tatsächlich an den Drucker ging.
Hinweis zum Papier
Gewöhnliches Thermopapier verblasst mit der Zeit, besonders bei Wärme und Licht. Wo Stimmzettel aufbewahrt werden müssen — etwa wegen Anfechtungsfristen oder Vorgaben Ihrer Satzung —, gehört dokumentenechtes Thermopapier in den Drucker. Welche Anforderungen für Ihre Gliederung gelten, prüfen Sie bitte vorab; die Anwendung kann das nicht beurteilen.

Die Vorschau entsteht aus derselben Vorlage, die auch gedruckt wird — was hier steht, steht später auf dem Papier.
Vier Wege zum Drucker
Epson ePOS-Print über das Netz (liefert echten Gerätestatus), ESC/POS RAW auf Port 9100, der Windows-Spooler für USB-Geräte — und die Dateiausgabe als Ersatzweg, wenn gar nichts mehr geht.
Die Anwendung im Betrieb
Alle Aufnahmen stammen aus der Anwendung — kein nachgezeichnetes Bild.










Übersicht. Stand der Versammlung: Wahlgänge, Zettelfassungen, Druckmengen und Ergebnisse auf einen Blick.
Tagesordnung. Punkte vorab anlegen, frei sortieren, Änderungsanträge dazwischenschieben.
Bewerber. Erfassen, sortieren, zurückziehen. Die Nummerierung folgt der Reihenfolge auf dem Zettel.
Stimmzettel. Zeichengetreue Vorschau des Bons, Prüfliste und Freigabe mit Prüfsumme.
Akzeptanzwahl. Anderes Verfahren, anderer Zettel: Ja, Nein und Enthaltung stehen unter jedem Namen.
Druck. Stückzahl, Drucker und Testdruck. Jeder Auftrag wird protokolliert, nichts wird automatisch wiederholt.
Ergebnis. Auszählung erfassen, Plausibilität prüfen, Feststellung durch die Wahlleitung.
Beamer. Was der Saal sieht: Ergebnis erst nach ausdrücklicher Freigabe, Größe passt sich dem Bild an.
Audit-Trail. Jede Handlung mit Zeit, Person und Begründung, als Hash-Kette gegen nachträgliche Änderung gesichert.
Systemcheck. Drucker, Papier, Speicherplatz und Datenbank vor der Versammlung prüfen.
16 Wahlverfahren
Wahlzweck und Verfahren sind getrennt: Aus „Delegiertenwahl" folgt kein Verfahren — das beschließt die Versammlung nach ihrer Wahlordnung. Der Stimmzettel richtet sich danach.
Ein Amt besetzen
Vorsitz, Schatzmeister, Schriftführung
- Einzelwahl — ein Kandidat
- Einzelwahl — mehrere Kandidaten
- Stichwahl
- Verbundene Einzelwahl
- Akzeptanzwahl — Einzelposition
Mehrere Sitze besetzen
Delegierte, Beisitzer, Listen
- Gruppenwahl — vorgedruckt
- Gruppenwahl — Blanko
- Akzeptanzwahl — mehrere Positionen
- Zwei-Stufen-Wahl — Stufe 1
- Zwei-Stufen-Wahl — Stufe 2, Einzelplatz
- Zwei-Stufen-Wahl — Stufe 2, Wahlblock
Über Sachen abstimmen
Anträge, Satzung, Varianten
- Ja / Nein / Enthaltung
- Eine von mehreren Optionen
- Mehrere Optionen
- Variantenwahl
- Offene Abstimmung ohne Stimmzettel
Wie die einzelnen Verfahren funktionieren und welcher Stimmzettel dabei entsteht, steht in der Anleitung.
Zusagen, die im Programm durchgesetzt werden
Nicht als Hausordnung, sondern als Verhalten der Anwendung.
Freigabe vor Druck
Ohne freigegebene Fassung verweigert der Druckdienst den Auftrag.
Versionierung
Jede druckrelevante Änderung erzeugt eine neue Fassung; ab der zweiten steht sie auf jedem Zettel.
Keine automatische Wiederholung
Ein abgebrochener Auftrag wird nie von selbst neu gedruckt — die Menge wird physisch geprüft.
Ehrliche Zählung
„Gedruckt" heißt: an den Drucker übermittelt. Alles andere bestätigt ein Mensch.
Audit-Trail
Append-only mit Hash-Kette; nachträgliche Änderungen fallen auf.
Beamer ohne Schreibrecht
Die Publikumsansicht kann technisch nichts verändern und erhält nur Anzeigedaten.
Herunterladen
Aktuelle Fassung 0.4.1 vom 18. August 2026. Windows 10/11, 64 Bit.
Installationsprogramm
Richtet Votura ein und legt Verknüpfungen an. Der gewohnte Weg.
Herunterladen — Installationsprogramm, 95 MBVotura-0.4.1-x64-Setup.exe · 95 MB
Portable Fassung
Läuft ohne Installation, auch vom USB-Stick. Die Daten liegen daneben im Ordner „Votura-Daten".
Herunterladen — Portable Fassung, 95 MBVotura-0.4.1-x64-portable.exe · 95 MB
ZIP-Archiv
Entpacken und Votura.exe starten — für Rechner, auf denen kein Installationsprogramm laufen darf.
Herunterladen — ZIP-Archiv, 133 MBVotura-0.4.1-x64-Setup.zip · 133 MB
Die Dateien sind nicht signiert. Windows SmartScreen meldet sich beim ersten Start — über „Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen" lässt sich das bestätigen. Prüfsummen zum Nachrechnen liegen jeder Veröffentlichung als pruefsummen.txt bei.
Ältere Fassungen, Änderungshinweise und der Quelltext: Veröffentlichungen · Projekt auf GitHub
Vor der nächsten Mitgliederversammlung ausprobieren
Die portable Fassung läuft ohne Installation — auch vom USB-Stick, mit den Daten daneben. Für den Ernstfall empfiehlt sich eine Generalprobe mit dem Drucker, der später im Saal steht.